Hilfe bei Wohnungslosigkeit Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
 

Hilfe bei Wohnungslosigkeit

Die Versorgung mit Wohnraum ist ein elementares Grundbedürfnis. Es gilt daher, Obdachlosigkeit zu verhindern. Denn: Menschen, die über keinen Wohnraum verfügen, leben am Rande der Gesellschaft – ohne echte Chance auf ein menschenwürdiges Leben.

Zuständig für die Bekämpfung von Wohnungslosigkeit sind in NRW grundsätzlich die Kommunen und Kreise. Sie sind nach dem Ordnungsbehördengesetz verpflichtet, Menschen ohne Obdach unterzubringen. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen unterstützt seit vielen Jahren die Kommunen, aber auch die Träger der freien Wohlfahrtspflege und private Träger bei der Überwindung und der Bekämpfung von  Wohnungslosigkeit mit einem Aktionsprogramm gegen Wohnungslosigkeit.
Dieses zum 1. Januar 2016 strategisch neu ausgerichtete Aktionsprogramm „Hilfen in Wohnungsnotfällen“ ist ein Baustein der Landesinitiative „NRW hält zusammen …für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung“.
Zentrale Ziele des Programms sind:

  • Prävention drohender Wohnungslosigkeit,
  • Integration von Wohnungslosen in normale, dauerhafte Wohnverhältnisse (Wohnungsbeschaffung),
  • wohnbegleitende Hilfen  für ehemals von Wohnungslosigkeit bedrohte und betroffene Personen.

Diese Ziele werden mit folgenden Aktivitäten und Instrumenten umgesetzt:

  • Förderung beispielgebender Projekte und Projektberatung,
  • Integrierte Wohnungsnotfallberichterstattung,
  • Forschung,
  • Öffentlichkeitsarbeit und Informationsvermittlung.

Das Aktionsprogramm „Hilfen in Wohnungsnotfällen“ finden Sie hier.

Förderung beispielgebender Projekte/Projektberatung
Die Förderung von beispielgebenden Projekten konzentriert sich in erster Linie auf die Schwerpunkte

  • Prävention,
  • Wohnungsbeschaffung sowie
  • wohnbegleitende Hilfen.

Mit der Förderung von Modellprojekten aus dem Aktionsprogramm „Hilfen in Wohnungsnotfällen“ sollen Kommunen, Träger der freien Wohlfahrtspflege und private Träger dazu befähigt werden, die Wohnungsnotfallhilfe in eigener Verantwortung weiterzuentwickeln und sie zum integralen Bestandteil der kommunalen Wohnungs- und Sozialpolitik zu machen.
Ferner können auch experimentelle Ansätze gefördert werden, die zur Lösung eines relevanten Problems der Wohnungsnotfallhilfe beitragen sollen, und nicht von den drei obengenannten Schwerpunkten abgedeckt werden.
Daneben besteht  das Angebot zur Förderung von Beratungsprojekten, das sich an Kommunen, Träger der freien Wohlfahrtspflege und private Träger richtet, die bei Planung, Entwicklung und Umsetzung neuer Maßnahmen der Wohnungsnotfallhilfe Beratung in Anspruch nehmen möchten.
 
Die aktuellen beispielgebenden Projekte nach Förderschwerpunkten sortiert, finden Sie hier:

Eine Übersicht über alle Projekte seit 2009 finden Sie hier.

Publikationsarchiv (1996-2008) finden Sie hier.

Beratung, Kontakt und Downloads zum Antragswesen für Träger in NRW

Integrierte Wohnungsnotfallberichterstattung
Nordrhein-Westfalen hat im Jahre 2011 als erstes Land eine Wohnungslosenstatistik vorgelegt, die umfassend und flächendeckend Aussagen über Umfang und Struktur der Wohnungslosigkeit ermöglicht. Die  Statistik knüpft an die bis 2009 erhobene Obdachlosenstatistik an. Nunmehr werden neben den kommunal und ordnungsrechtlich untergebrachten wohnungslosen Personen auch Personen erfasst, die bei den freien Trägern der Wohnungslosenhilfe untergebracht sind, oder zumindest den Fachberatungsstellen als wohnungslos bekannt sind.
Die aktuelle Integrierte Wohnungsnotfallberichterstattung 2015 finden Sie hier.

Quelle © Land NRW Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

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