Satzung PrePaid-Wohnen e.V. in Gründung Fassung vom 15.06.2015

 

 

Satzung PrePaid-Wohnen e.V.

§1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen PrePaid-Wohnen e.V. i. G.

Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz „e.V.”

Der Sitz des Vereins ist Erkelenz.

§2 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§3.0. Aufgabe, Zweck und Ziele:

Aufgabe von PrePaid-Wohnen e.V. soll Menschen die Möglichkeit geben, kurzfristig und für bestimmte Zeit unkompliziert eine Unterkunft anzumieten, bis sie angemessenen Wohnraum selber anmieten können. Die Einnahmen von PrePaid-Wohnen e.V. i.G. werden für die entstehenden Kosten bei Anmietung/Kauf von Immobilien, für die Bereitstellung der notwendigen Unterkünfte verwendet.

Es ist ein neues Konzept, welches in keinster Weise mit einem bisher bekannten Konzepten zu vergleichen ist.

Die Gründung des PrePaid-Wohnen e.V. soll das Konzept in eine ordentliche Rechtsform bringen und die Möglichkeit bieten, als Mitglied mit einem kleinen Jahresbeitrag das soziale Engagement zu unterstützen.

3.1. Ziele:

PrePaid-Wohnen e.V. i.G. steht für soziales Engagement und schnelle Hilfe wenn Obdachlosigkeit droht oder schon eingetreten ist,

Der Verein hilft Menschen selbstlos und mildtätig im Sinne von §53 Satz 25 -SGB II –SGB XII – Wohngeld –ergänzende Hilfe § 27öa BVG oder Kindergeldzuschlag erhalten.

Diese Menschen brauchen kurzfristige Hilfe. Sie erhalten bei PPW eine Unterkunft zum Selbstkostenpreis, sowie Essen und Hilfe bei Amtsgängen und Formularen. Des Weiteren werden Hilfen bei Wohnungssuche und Organisation von Umzügen, sowie Hilfe durch Erhalt von Möbeln durch Auflösungen gegeben.

Vermittlung von Sprachkenntnissen bei Menschen aus anderen Kulturkreisen. Vermittlung von Dolmetschern.

    Eine Anmeldung auf dem Einwohnermeldeamt als festen Wohnsitz oder Zweitwohnsitz, wird von PrePaid-Wohnen e.V. nur mit schriftlicher Genehmigung des Vorstanden zugelassen.

   Bei Bedarf helfen wir gerne bei der Suche nach einer neuen Wohnung und unterstützen beim Neustart in eine bessere Lebenssituation und auch gerne bei Ihrem Umzug.

Projekte:

Der Verein ist offen für seriöse Investoren + Unterstützer/innen für Projekte sind willkommen. Der Verein kann Geld – und Sachspenden annehmen und diese werden ordnungsgemäß in der Buchhaltungaufgeführt.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

  Durchführung Benefizveranstaltungen und Immobilienvorhaben (Anmietung oder Kauf).

  Durch aktive Marketingaktionen via Internet und andere Medien die Arbeit des Vereins weiter bekannt machen.

Das bestehende Netzwerk ermöglicht Kooperationen mit  anderen Vereinen und Stiftungen. Sponsoren und ehrenamtliche Mitglieder sind ebenfalls starke Pfeiler für den Verein. Sie sind besonders wichtig für die Projekte des Vereins.

  1. 3.2Zweck/e:

Der Verein arbeitet ausschließlich auf gemeinnütziger (mildtätiger) Grundlage. Sein Zweck ist nicht auf wirtschaftlichen Erwerb gerichtet.

   Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen.

    Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden. Ausgabenerstattung muss vom Vorstand und den Kassenprüfern/innen vor Auszahlung genehmigt werden.

Der Verein soll in das zuständige Amtsgericht/ Vereinsregister eingetragen werden und führt dann den Zusatz „e.V.“ (eingetragener Verein). Weiterhin soll beim zuständigen Finanzamt die Gemeinnützigkeit bzw. die Mildtätigkeit des Vereines beantragt werden.

§ 4.0 Mitgliedschaft

  Ordentliches Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die die Vereinsziele unterstützt.

  Die Mitgliedschaft wird auf schriftlichen Antrag durch Aufnahmebeschluss des Vorstandes erworben, der dem Mitglied schriftlich bekannt gegeben wird.

  Man ist nur stimmberechtigt, wenn keine rückständigen Mitgliedsbeiträge vorliegen.

§ 4.1. Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft gilt als beendet:
4.1. 1 mit dem Tod des Mitgliedes, durch Austritt oder Ausschluss des Mitgliedes;

4.1.2. zum Ende des Geschäftsjahres durch schriftliche Austrittserklärung an den Vorstand, die drei Monate

vor Ende des Geschäftsjahres zugegangen sein muss;

4.1.3. durch Streichung aus der Mitgliederliste, wenn ein Mitglied, 6 Monate im laufenden Kalenderjahr den

Mitgliedsbeitrag nicht bezahlt hat, dies ist dem Mitglied schriftlich anzuzeigen;

4.1.4 durch Ausschluss: Ein Mitglied kann durch Vorstandsbeschluss mit einfacher Mehrheit der

anwesenden Vorstandsmitglieder ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Vereinsinteressen oder Satzungsinhalte verstößt.

Vor dem Ausschluss durch den Beschluss des Vorstandes, ist dem Mitglied von Seiten des Vorstandes Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu äußern. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem auszuschließenden Mitglied schriftlich bekannt zu machen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht zu der Berufung ab die Mitgliederversammlung zu.

§ 5 Rechte der Mitglieder

5.1. Jedes Mitglied hat das Recht, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, am Meinungsbildungsprozess zur Tätigkeit des Vereins mitzuwirken und Vorschläge zur Arbeit des Vereins einzubringen.

5.2. Jedes Mitglied hat darüber hinaus das Recht, an Wahlen und Abstimmungen nach Maßgabe der Satzung und der Gesetze teilzunehmen und ist berechtigt, Anträge an die Mitgliederversammlung zu stellen und Wahlvorschläge zu machen.

§ 6 Ehrenmitgliedschaft und Förderer des Vereines

6.1. Der Vorstand kann mit einem Beschluss Mitglieder des Vereines zu Ehrenmitgliedern ernennen, Die Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Die Rechte der Mitglieder bleiben davon unberührt.

6.2. Fördermitglieder des Vereines können mit einem anderen Beitrag den Verein finanziell unterstützen,  sie genießen nicht die Rechte der Mitglieder im Sinne des § 5 der Satzung. Wobei ihnen auf Anforderung eine Kopie des jährlichen Rechenschaftsberichts zu übersenden ist.

§ 7 Beiträge und Aufnahmegebühr

7.1. Jedes Mitglied hat Beiträge zu entrichten, deren Höhe von der Mitgliederversammlung in der

Beitragsordnung festgelegt ist. Der Mitgliedsbeitrag richtete sich nach der aktuellen Beitragsordnung von PrePaid-Wohnen e.V. i.G.

7.2 Mitglieder die nachweislich unter einem Einkommen 1000,00 € liegen, können auf Antrag beim  Vorstand, vom Mitgliedsbeitrag befreit werden.

7.3. Die Beiträge sind jährlich bis zum 31. Januar des laufenden Geschäftsjahres für das ganze Jahr zu       entrichten. Mitgliedsbeitrage bei Eintritt im laufenden Geschäftsjahr sind innerhalb von 7 Tagen nach  Rechnungsstellung zu entrichten.

7.4. Es wird eine Aufnahmegebühr in Höhe von 3,80 € erhoben, dieser ist im Voraus zu bezahlen.

7.5. Der Mitgliedsbeitrag ist nach Rechnungsstellung durch PrePaid-Wohnen e.V. i.G. im Voraus zu zahlen.

§ 8 Organe

Organe des Vereins sind:

        der Vorstand,

        der Beirat,

        Mitgliederversammlung.

 

§ 9.0 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Wahl und Abwahl des Vorstands, Entlastung des Vorstands, Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, Wahl der Kassenprüfern/innen Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit, Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins, Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.

Im ersten Quartal eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.

Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt.

 

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem, auf der Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet wird/wurde.

Stimmen die Mitglieder im Aufnahmeantrag mit der Bekanntgabe einer elektronischen Adresse dem zu, so können die Einladungen und wichtige Dokumente auf andere geeignete Weise (unter anderem per E-Mail) übersendet werden. Die trifft insbesondere für Benachrichtigen nach §3; 4; 5; 6 sowie §10; 11 und §15 der Satzung zu.

Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen. Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.

    Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

    Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.

    Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Vertreter/in Schriftführer/in Protokollführer/in zu wählen, falls der von den Mitgliedern in der Mitgliederversammlung gewählte Protokollführer nicht persönlich anwesend ist.

    Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder für ein Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden.

   Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

   Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

  Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 10 Vorstand

10.1. Der Vorstand des Vereins besteht aus mindestens drei und höchstens 7 Mitgliedern, die jeweils für eine Amtszeit von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und dem Schatzmeister.

10.2. Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

Wiederwahl ist zulässig. Sie bleiben jedoch auch nach ihrer Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.

10.3. Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden, als 1. stellvertretenden Vorsitzenden, 1 Schriftführer/in und einen Schatzmeister/in.

10.4. Vertretungsbefugt sind die/der Vorstandsvorsitzende, die/der stellvertretende/r Vorsitzende und der/die Schatzmeister/in, sie sind geschäftsführender Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Jedes diese Vorstandsmitglieder ist allein vertretungsberechtigt.

10.5. Wird die Alleinvertretungsberechtigung von dem/der stellvertredende/n Vorsitzende/e oder vom Schatzmeister oder der Schatzmeisterin wahrgenommen, so ist der/die Vorsitzende unverzüglich zu informieren. Ist diese/r abwesend, so sind alle Vorstandmitglieder in geeigneter Weise zu unterrichten.

10.6. Im Fall des Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes ist bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung ein/e Nachfolger/in zu wählen. Bei Ausscheiden eines Mitgliedes des        Vorstandes mit sofortiger Wirkung, übernimmt ein Mitglied des Vorstandes kommissarisch bis zur              nächsten Neuwahl das Amt des ausscheidenden Mitgliedes. Nach Ausscheiden des Mitgliedes mit sofortiger Wirkung, ist binnen 30 Tagen eine Mitgliederversammlung für die Neuwahl einzuberufen.

10.7. Der Vorstand kann im Laufe der Amtsperiode Mitglieder kooptieren, diese zeichnen „kommissarisch“.

Der Vorstand ist insbesondere zuständig für:

– die Festlegung der Arbeitsschwerpunkte;
– die Erarbeitung des Geschäftsberichts des abgelaufenen Jahres;
– die Erstellung des Haushaltsplanes für das kommende Jahr;
– das Einsetzen von Arbeitsgruppen;
– die Koordinierung von Projektarbeit;
– die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern;
– alle Aufgaben, die nicht einem anderen Vereinsorgan vorbehalten sind.

10.8. Der Vorstand soll mindestens zweimal im Jahr zu einer Sitzung zusammenkommen. Die Ladung kann schriftlich, telefonisch oder auf jede andere Weise erfolgen. Die Ladungsfrist soll mindestens eine     Woche

        betragen, ihre Beachtung ist jedoch nicht zwingend. Die Beschlüsse werden mit einfacher      Mehrheit der

        abgegebenen Stimmen gefasst. Enthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimme.

10.9. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn über die Hälfte seiner amtierenden Mitglieder anwesend oder  vertreten sind. Den Vorsitz führt der Vorstandsvorsitzende oder der Sprecher. Die Ergebnisse der Vorstandssitzungen sind zu protokollieren.

10.10. Die Mitglieder des Vorstandes arbeiten ehrenamtlich. Nachgewiesene, angemessene Aufwendungen für

den Verein können erstattet werden, soweit der Schatzmeister dies als finanziell möglich erachtet. Dieser  

hat in finanziellen Angelegenheiten ein Einspruchsrecht (Vetorecht).

10.11 Beirat, Arbeits- und Projektgruppen

10.12. Der Vorstand kann zur Unterstützung seiner Arbeit einen Beirat und/ oder Arbeits- und                                       Projektgruppen berufen.

10.13. Aufgabe des Beirats und/ oder der Arbeits- und Projektgruppen ist es, den Vorstand in der                   Öffentlichkeitsarbeit, in der Zusammenarbeit mit den Behörden, Vereinen und Stiftungen und anderen   juristischen Personen sowie in der grundsätzlichen Projektarbeit zu beraten und zu unterstützen.

 § 11 – Mitgliederversammlung

11.1. Die Mitgliederversammlung ist die Zusammenkunft aller Mitglieder (§ 32 BGB) und beschließt über die               Grundlinien der Vereinsarbeit, insbesondere:

– Erlass und Änderung der Satzung,
– Grundsätze des Arbeitsprogramms,
– Entgegennahme des Jahresberichtes und der Abrechnung,
– Entlastung des Vorstandes,
– Genehmigung des Haushaltsvorschlages,
– Wahl des Vorstandes,
– Wahl der Kassenprüfer,
– Festsetzung der Mitgliedsbeiträge (Beitragsordnung),
– Anträge und
– Auflösung des Vereins.

11.2. Einmal jährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, die durch ein Mitglied des              Vorstandes einzuberufen ist. Die Einladung an die Mitglieder hat schriftlich unter Angabe der                Tagesordnung und unter Beachtung der Ladungsfrist von zwei Wochen zu erfolgen. Der Jahresbericht              ist           spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung den Mitgliedern zuzusenden.

11.3. Stimmen die Mitglieder im Aufnahmeantrag mit der Bekanntgabe einer elektronischen Adresse dem                 zu,          so können die Einladung und wichtige Dokumente auf anderer geeignete Weise (u.a. per E-Mail)       übersendet werden. Dies trifft insbesondere für die Benachrichtigungen nach §§ 3; 4; 5; 6 sowie §§ 10; 11                und § 15 der Satzung zu.

11.4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Einladung des Vorstandes oder auf schriftliches              Verlangen von einem Drittel der Mitglieder unverzüglich einzuberufen. Hinsichtlich Form und Frist der     Einladung gilt Abs.2.

11.5. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vereins, im Fall seiner Verhinderung durch den             Sprecher geleitet. Über die Beschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter. Das        Protokoll ist auf Anfrage in Kopie den Mitgliedern zu übersenden.

11.6. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Es kann ein anderes Mitglied mit schriftlicher Vollmacht als seinen    Vertreter in der Mitgliederversammlung bestellen. Diese Vertretungsbefugnis gilt nur für die         Mitgliederversammlung; kein Mitglied darf mehr als drei Stimmen auf sich vereinen.

11.7. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder ordnungsgemäß geladen wurden.

11.8. Für die Beschlussfassung sind die Stimmen der einfachen Mehrheit der anwesenden und vertretenen              Mitglieder erforderlich.

11.9. Satzungsänderungen bedürfen der zweidrittel Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Enthaltungen    gelten   nicht als abgegebene Stimmen. Liegen Anträge auf Satzungsänderung vor, muss die Ladung zur   Mitgliederversammlung mindestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung bekannt gegeben     werden. Mit der Ladung ist der Satzungsänderungsantrag zu übersenden.

§ 12 Geschäftsführung und Geschäftsordnung

12.1. Der Verein kann für die Führung der laufenden Geschäfte eine Geschäftsstelle führen. Die Geschäftsführung obliegt dem geschäftsführenden Vorstand.

12.21. Der Vorstand kann einen ehren- oder hauptamtlichen Geschäftsführer bestellen. Dieser                                      Geschäftsführer führt die Geschäfte nach Weisung des Vorstandes und vertritt den Verein im Rahmen     der ihm erteilten Ermächtigung.

12.3. Der Vorstand kann sich spätestens mit der Bestellung eines Geschäftsführers eine Geschäftsordnung  geben. In diesem sind dann insbesondere die Pflichten, Rechte und Aufgaben des Geschäftsführers zu bestimmen.

§ 13 Haushalt, Jahresrechnung, Geschäftsjahr

13.1. Die laufenden Ausgaben des Vereins werden in erster Linie durch Mitgliedsbeiträge, Förderbeiträge und Spenden gedeckt.

13.2. Die Jahresrechnung für das abgelaufene und der Haushaltsplan für das kommende Geschäftsjahr  werden von dem geschäftsführenden Vorstand aufgestellt und von den Mitgliedern beschlossen.

13.3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr beginnt mit der Gründung und endet am darauffolgenden 31. Dezember.

§ 14 Kassen- und Rechnungsprüfung

14.1. Die Mitgliederversammlung wählt mit einfacher Mehrheit für eine Amtszeit von einem Jahr einen Kassenprüfer, der nicht dem Vorstand angehören darf.

14.2. Der Kassenprüfer hat die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu überprüfen sowie mindestens einmal jährlich den Kassenbestand des abgelaufenen Geschäftsjahres festzustellen.

14.3. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben.  Der Kassenprüfer hat in der Mitgliederversammlung auch die Vereinsmitglieder über das Ergebnis der Kassenprüfung zu informieren.

14.4. Der Kassenprüfer hat auf allen Sitzungen aller Organe des Vereins Anwesenheits- und Rederecht.  Zu  diesem Zweck ist er zu allen Sitzungen zu laden, die Teilnahme steht im frei.

§ 15 Auflösung

15.1. Über die Auflösung des Vereins beschließt eine zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung.  Ein Auflösungsbeschluss bedarf einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen, anwesenden und   vertretenen Stimmen.

15.2. Die Mitgliederversammlung hat einen Liquidator zu bestellen und einen Beschluss darüber zu fassen,  an welche gemeinnützige Körperschaft das Vermögen fällt. Der Beschluss ist vom Liquidator zu vollziehen.

Ort Erkelenz, Datum  08.05.2015

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Elke Wirtz Gründerin und 1. Vorsitzende

Unterschrift Vorstand/Gründerin

 __________________________________________

Lothar Wingerath ist stell. Vorsitzender und Schatzmeister

Unterschrift Vorstand

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Unterschrift / Protokollführer Reiner Neumann oder in Vertretung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Satzung PrePaid-Wohnen e.V.

§1  Name und Sitz

Der Verein führt den Namen PrePaid-Wohnen e.V. i. G.

Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz „e.V.”

Der Sitz des Vereins ist Erkelenz.

§2  Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§3.0. Aufgabe, Zweck und Ziele:

Aufgabe von PrePaid-Wohnen e.V.  soll Menschen die Möglichkeit geben, kurzfristig und für bestimmte Zeit unkompliziert eine Unterkunft anzumieten, bis sie angemessenen Wohnraum selber anmieten können. Die Einnahmen von PrePaid-Wohnen e.V. i.G. werden für die entstehenden Kosten bei Anmietung/Kauf von Immobilien, für die Bereitstellung der notwendigen Unterkünfte verwendet.

Es ist ein neues Konzept, welches in keinster Weise mit einem bisher bekannten Konzepten zu vergleichen ist.

Die Gründung des PrePaid-Wohnen e.V. soll das Konzept in eine ordentliche Rechtsform bringen und die Möglichkeit bieten, als Mitglied mit einem kleinen Jahresbeitrag das soziale Engagement zu unterstützen.

 

3.1. Ziele:

 

PrePaid-Wohnen e.V. i.G. steht für soziales Engagement und schnelle Hilfe wenn Obdachlosigkeit droht oder schon eingetreten ist,

Der Verein hilft Menschen selbstlos und mildtätig im Sinne von §53 Satz 25 -SGB II –SGB XII  – Wohngeld –ergänzende Hilfe § 27öa BVG oder Kindergeldzuschlag erhalten.

Diese Menschen brauchen kurzfristige Hilfe. Sie erhalten bei PPW eine Unterkunft zum Selbstkostenpreis, sowie Essen und Hilfe bei Amtsgängen und  Formularen. Des Weiteren werden Hilfen bei Wohnungssuche und Organisation von Umzügen, sowie Hilfe durch Erhalt von Möbeln durch Auflösungen gegeben.

Vermittlung von Sprachkenntnissen bei Menschen aus anderen Kulturkreisen. Vermittlung von Dolmetschern.

         Eine Anmeldung auf dem Einwohnermeldeamt als festen Wohnsitz oder Zweitwohnsitz, wird von PrePaid-Wohnen e.V.  nur mit schriftlicher Genehmigung des Vorstanden zugelassen.

         Bei Bedarf helfen wir gerne bei der Suche nach einer neuen Wohnung und unterstützen beim Neustart in eine bessere Lebenssituation und auch gerne bei Ihrem Umzug.

Projekte:

Der Verein ist offen für seriöse Investoren + Unterstützer/innen für Projekte sind willkommen. Der Verein kann Geld – und Sachspenden annehmen und diese werden ordnungsgemäß in der Buchhaltungaufgeführt.

 

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

        Durchführung Benefizveranstaltungen und Immobilienvorhaben (Anmietung oder Kauf).

        Durch aktive Marketingaktionen via Internet und andere Medien die Arbeit des Vereins weiter bekannt machen.

        Das bestehende Netzwerk ermöglicht Kooperationen mit  anderen Vereinen und Stiftungen. Sponsoren und ehrenamtliche Mitglieder sind ebenfalls starke Pfeiler für den Verein. Sie sind besonders wichtig für  die Projekte des Vereins.

3.2  Zweck/e:

        Der Verein arbeitet ausschließlich auf gemeinnütziger (mildtätiger) Grundlage. Sein Zweck ist nicht auf wirtschaftlichen Erwerb gerichtet.

        Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen.

        Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden. Ausgabenerstattung muss vom Vorstand und den Kassenprüfern/innen vor Auszahlung genehmigt werden.

Der Verein soll in das zuständige Amtsgericht/ Vereinsregister eingetragen werden und führt dann den Zusatz „e.V.“ (eingetragener Verein). Weiterhin soll beim zuständigen Finanzamt die Gemeinnützigkeit bzw. die Mildtätigkeit des Vereines beantragt werden.

§ 4.0  Mitgliedschaft

        Ordentliches Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die die Vereinsziele unterstützt.

        Die Mitgliedschaft wird auf schriftlichen Antrag durch Aufnahmebeschluss des Vorstandes erworben, der dem Mitglied schriftlich bekannt gegeben wird.

        Man ist nur stimmberechtigt, wenn keine rückständigen Mitgliedsbeiträge vorliegen.

§ 4.1.  Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft gilt als beendet:
4.1. 1 mit dem Tod des Mitgliedes, durch Austritt oder Ausschluss des Mitgliedes;

4.1.2. zum Ende des Geschäftsjahres durch schriftliche Austrittserklärung an den Vorstand, die drei Monate

 vor Ende des Geschäftsjahres zugegangen sein muss;

 

4.1.3. durch Streichung aus der Mitgliederliste, wenn ein Mitglied, 6 Monate im laufenden Kalenderjahr den

 Mitgliedsbeitrag nicht bezahlt hat, dies ist dem Mitglied schriftlich anzuzeigen;

 

4.1.4 durch Ausschluss:  Ein Mitglied kann durch Vorstandsbeschluss mit einfacher Mehrheit der

anwesenden Vorstandsmitglieder ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Vereinsinteressen oder Satzungsinhalte verstößt.

 

Vor dem Ausschluss durch den Beschluss des Vorstandes, ist dem Mitglied von Seiten des Vorstandes Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu äußern. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem auszuschließenden Mitglied schriftlich bekannt zu machen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht zu der Berufung ab die Mitgliederversammlung zu.

§ 5  Rechte der Mitglieder

5.1. Jedes Mitglied hat das Recht, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, am

                Meinungsbildungsprozess zur Tätigkeit des Vereins mitzuwirken und Vorschläge zur Arbeit des Vereins     einzubringen.

5.2. Jedes Mitglied hat darüber hinaus das Recht, an Wahlen und Abstimmungen nach Maßgabe der          Satzung und der Gesetze teilzunehmen und ist berechtigt, Anträge an die Mitgliederversammlung zu          stellen und Wahlvorschläge zu machen.

 

§ 6  Ehrenmitgliedschaft und Förderer des Vereines

 

6.1. Der Vorstand kann mit einem Beschluss Mitglieder des Vereines zu Ehrenmitgliedern ernennen, Die Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Die Rechte der Mitglieder bleiben davon unberührt.

6.2. Fördermitglieder des Vereines können mit einem anderen Beitrag den Verein finanziell unterstützen,               sie genießen nicht die Rechte der Mitglieder im Sinne des § 5 der Satzung. Wobei ihnen auf Anforderung eine Kopie des jährlichen Rechenschaftsberichts zu übersenden ist.

§ 7  Beiträge und Aufnahmegebühr

7.1. Jedes Mitglied hat Beiträge zu entrichten, deren Höhe von der Mitgliederversammlung in der

Beitragsordnung festgelegt ist. Der Mitgliedsbeitrag richtete sich nach der aktuellen Beitragsordnung von PrePaid-Wohnen e.V. i.G.

7.2 Mitglieder die nachweislich unter einem Einkommen 1000,00 € liegen, können auf Antrag beim            Vorstand, vom Mitgliedsbeitrag befreit werden.

7.3. Die Beiträge sind jährlich bis zum 31. Januar des laufenden Geschäftsjahres für das ganze Jahr zu       entrichten. Mitgliedsbeitrage bei Eintritt im laufenden Geschäftsjahr sind innerhalb von 7 Tagen nach               Rechnungsstellung zu entrichten.

7.4. Es wird eine Aufnahmegebühr in Höhe von 3,80 € erhoben, dieser ist im Voraus zu bezahlen.

7.5. Der Mitgliedsbeitrag ist nach Rechnungsstellung durch PrePaid-Wohnen e.V. i.G. im Voraus zu zahlen.

§ 8 Organe

Organe des Vereins sind:

        der Vorstand,

        der Beirat,

        Mitgliederversammlung.

 

§ 9.0 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Wahl und Abwahl des Vorstands, Entlastung des Vorstands, Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, Wahl der Kassenprüfern/innen Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit, Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins, Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.

Im ersten Quartal eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.

Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt.

 

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem, auf der Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet wird/wurde.

Stimmen die Mitglieder im Aufnahmeantrag mit der Bekanntgabe einer elektronischen Adresse dem zu, so können die Einladungen und wichtige Dokumente auf andere geeignete Weise (unter anderem per E-Mail) übersendet werden. Die trifft insbesondere für Benachrichtigen nach §3; 4; 5; 6 sowie §10; 11 und §15 der Satzung zu.

Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen.  Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.

        Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

        Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.

        Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Vertreter/in Schriftführer/in Protokollführer/in zu wählen, falls der von den Mitgliedern in der Mitgliederversammlung gewählte Protokollführer nicht persönlich anwesend ist.

        Jedes Mitglied hat eine Stimme.  Das Stimmrecht kann nur persönlich oder für ein Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden.

        Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

        Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

        Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 10  Vorstand

10.1. Der Vorstand des Vereins besteht aus mindestens drei und höchstens 7 Mitgliedern, die jeweils für eine            Amtszeit von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Der Vorstand besteht aus

dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und dem Schatzmeister.

 

10.2. Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.                                                               Wiederwahl ist zulässig. Sie bleiben jedoch auch nach ihrer Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.

 

10.3. Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden, als 1. stellvertretenden                                Vorsitzenden, 1 Schriftführer/in und einen Schatzmeister/in.

 

10.4. Vertretungsbefugt sind die/der Vorstandsvorsitzende, die/der stellvertretende/r Vorsitzende und                     der/die Schatzmeister/in, sie sind geschäftsführender Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Jedes diese          Vorstandsmitglieder ist allein vertretungsberechtigt.

 

10.5. Wird die Alleinvertretungsberechtigung von dem/der stellvertredende/n Vorsitzende/e oder vom                                      Schatzmeister oder der Schatzmeisterin wahrgenommen, so ist der/die Vorsitzende unverzüglich zu         informieren. Ist diese/r abwesend, so sind alle Vorstandmitglieder in geeigneter Weise zu unterrichten.

10.6. Im Fall des Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes ist bei der nächsten ordentlichen                              Mitgliederversammlung ein/e Nachfolger/in zu wählen. Bei Ausscheiden eines Mitgliedes des        Vorstandes mit sofortiger Wirkung, übernimmt ein Mitglied des Vorstandes kommissarisch bis zur              nächsten Neuwahl das Amt des ausscheidenden Mitgliedes. Nach Ausscheiden des Mitgliedes mit                sofortiger Wirkung, ist binnen 30 Tagen eine Mitgliederversammlung für die Neuwahl einzuberufen.

10.7. Der Vorstand kann im Laufe der Amtsperiode Mitglieder kooptieren, diese zeichnen „kommissarisch“.

Der Vorstand ist insbesondere zuständig für:

– die Festlegung der Arbeitsschwerpunkte;
– die Erarbeitung des Geschäftsberichts des abgelaufenen Jahres;
– die Erstellung des Haushaltsplanes für das kommende Jahr;
– das Einsetzen von Arbeitsgruppen;
– die Koordinierung von Projektarbeit;
– die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern;
– alle Aufgaben, die nicht einem anderen Vereinsorgan vorbehalten sind.

10.8. Der Vorstand soll mindestens zweimal im Jahr zu einer Sitzung zusammenkommen. Die Ladung kann            schriftlich, telefonisch oder auf jede andere Weise erfolgen. Die Ladungsfrist soll mindestens eine     Woche

         betragen, ihre Beachtung ist jedoch nicht zwingend. Die Beschlüsse werden mit einfacher      Mehrheit der  

         abgegebenen Stimmen gefasst. Enthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimme.

 

10.9. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn über die Hälfte seiner amtierenden Mitglieder anwesend oder                 

                 vertreten sind. Den Vorsitz führt der Vorstandsvorsitzende oder der Sprecher. Die Ergebnisse der

 Vorstandssitzungen sind zu protokollieren.

 

10.10. Die Mitglieder des Vorstandes arbeiten ehrenamtlich. Nachgewiesene, angemessene Aufwendungen für  

  den Verein können erstattet werden, soweit der Schatzmeister dies als finanziell möglich erachtet. Dieser   

  hat in finanziellen Angelegenheiten ein Einspruchsrecht (Vetorecht).

10.11 Beirat, Arbeits- und Projektgruppen

10.12. Der Vorstand kann zur Unterstützung seiner Arbeit einen Beirat und/ oder Arbeits- und                                       Projektgruppen berufen.

10.13. Aufgabe des Beirats und/ oder der Arbeits- und Projektgruppen ist es, den Vorstand in der                   Öffentlichkeitsarbeit, in der Zusammenarbeit mit den Behörden, Vereinen und Stiftungen und anderen   juristischen Personen sowie in der grundsätzlichen Projektarbeit zu beraten und zu unterstützen.

 § 11 – Mitgliederversammlung

11.1. Die Mitgliederversammlung ist die Zusammenkunft aller Mitglieder (§ 32 BGB) und beschließt über die               Grundlinien der Vereinsarbeit, insbesondere:

– Erlass und Änderung der Satzung,
– Grundsätze des Arbeitsprogramms,
– Entgegennahme des Jahresberichtes und der Abrechnung,
– Entlastung des Vorstandes,
– Genehmigung des Haushaltsvorschlages,
– Wahl des Vorstandes,
– Wahl der Kassenprüfer,
– Festsetzung der Mitgliedsbeiträge (Beitragsordnung),
– Anträge und
– Auflösung des Vereins.

11.2. Einmal jährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, die durch ein Mitglied des  Vorstandes einzuberufen ist. Die Einladung an die Mitglieder hat schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter Beachtung der Ladungsfrist von zwei Wochen zu erfolgen. Der Jahresbericht  ist  spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung den Mitgliedern zuzusenden.

11.3. Stimmen die Mitglieder im Aufnahmeantrag mit der Bekanntgabe einer elektronischen Adresse dem zu, so können die Einladung und wichtige Dokumente auf anderer geeignete Weise (u.a. per E-Mail)       übersendet werden. Dies trifft insbesondere für die Benachrichtigungen nach §§ 3; 4; 5; 6 sowie §§ 10; 11 und § 15 der Satzung zu.

11.4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Einladung des Vorstandes oder auf schriftliches  Verlangen von einem Drittel der Mitglieder unverzüglich einzuberufen. Hinsichtlich Form und Frist der Einladung gilt Abs.2.

11.5. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vereins, im Fall seiner Verhinderung durch den  Stellvertreter/in geleitet. Über die Beschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter. Das Protokoll ist auf Anfrage in Kopie den Mitgliedern zu übersenden.

11.6. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Es kann ein anderes Mitglied mit schriftlicher Vollmacht als seinen    Vertreter in der Mitgliederversammlung bestellen. Diese Vertretungsbefugnis gilt nur für die  Mitgliederversammlung; kein Mitglied darf mehr als drei Stimmen auf sich vereinen.

11.7. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder ordnungsgemäß geladen wurden.

11.8. Für die Beschlussfassung sind die Stimmen der einfachen Mehrheit der anwesenden und vertretenen Mitglieder erforderlich.

11.9. Satzungsänderungen bedürfen der zweidrittel Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Enthaltungen    gelten   nicht als abgegebene Stimmen. Liegen Anträge auf Satzungsänderung vor, muss die Ladung zur   Mitgliederversammlung mindestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung bekannt gegeben     werden. Mit der Ladung ist der Satzungsänderungsantrag zu übersenden.

§ 12  Geschäftsführung und Geschäftsordnung

12.1.  Der Verein kann für die Führung der laufenden Geschäfte eine Geschäftsstelle führen. Die  Geschäftsführung obliegt dem geschäftsführenden Vorstand.

12.21. Der Vorstand kann einen ehren- oder hauptamtlichen Geschäftsführer bestellen. Dieser  Geschäftsführer führt die Geschäfte nach Weisung des Vorstandes und vertritt den Verein im Rahmen der ihm erteilten Ermächtigung.

12.3. Der Vorstand kann sich spätestens mit der Bestellung eines Geschäftsführers eine Geschäftsordnung  geben. In diesem sind dann insbesondere die Pflichten, Rechte und Aufgaben des Geschäftsführers zu bestimmen.

§ 13  Haushalt, Jahresrechnung, Geschäftsjahr

13.1. Die laufenden Ausgaben des Vereins werden in erster Linie durch Mitgliedsbeiträge, Förderbeiträge und Spenden gedeckt.

13.2. Die Jahresrechnung für das abgelaufene und der Haushaltsplan für das kommende Geschäftsjahr  werden von dem geschäftsführenden Vorstand aufgestellt und von den Mitgliedern beschlossen.

13.3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr beginnt mit der Gründung und endet  am darauffolgenden 31. Dezember.

§ 14  Kassen- und Rechnungsprüfung

14.1. Die Mitgliederversammlung wählt mit einfacher Mehrheit für eine Amtszeit von einem Jahr einen Kassenprüfer, der nicht dem Vorstand angehören darf.

14.2. Der Kassenprüfer hat die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Verbuchung und  die Mittelverwendung zu überprüfen sowie mindestens einmal jährlich den Kassenbestand des  abgelaufenen Geschäftsjahres festzustellen.

14.3. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben.  Der Kassenprüfer hat in der Mitgliederversammlung auch die Vereinsmitglieder über das Ergebnis der Kassenprüfung zu informieren.

14.4. Der Kassenprüfer hat auf allen Sitzungen aller Organe des Vereins Anwesenheits- und Rederecht. Zu diesem Zweck ist er zu allen Sitzungen zu laden, die Teilnahme steht im frei.

§ 15  Auflösung

15.1. Über die Auflösung des Vereins beschließt eine zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung.  Ein Auflösungsbeschluss bedarf einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen, anwesenden und   vertretenen Stimmen.

15.2. Die Mitgliederversammlung hat einen Liquidator zu bestellen und einen Beschluss darüber zu fassen,  an welche gemeinnützige Körperschaft das Vermögen fällt. Der Beschluss ist vom Liquidator zu  vollziehen.

Ort Erkelenz, Datum  08.05.2015

 

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Elke Wirtz Gründerin und 1. Vorsitzende

Unterschrift Vorstand/Gründerin

 

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Lothar Wingerath ist stell. Vorsitzender und Schatzmeister

Unterschrift Vorstand

 

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Unterschrift / Protokollführer Reiner Neumann oder in Vertretung

 

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