Wohnungsmangel in Deutschland Zu teuer, zu wenig, zu schädlich

Quelle hadelsblatt_ntvVideo5-format2010

Das Dilemma der Bundesregierung

Das Dilemma der Bundesregierung liegt auf der Hand: einerseits erfordert die Sorge ums Klima, dass immer schärfere Vorschriften erlassen werden müssen. Andererseits muss etwa preiswerter als heute gebaut werden, um Wohnungen im bezahlbaren Segment zu schaffen.

Auch der immense Anstieg der Grundstückspreise steht im Widerspruch zu dem Ziel der Regierung, bezahlbaren Wohnraum zu fördern. Eine am Donnerstag vom Verbändebündnis Wohnungsbau vorgelegte Studie zeigt, dass der Durchschnittspreis pro Quadratmeter Bauland seit der Jahrtausendwende bis 2015 um 42 Prozent gestiegen ist. „Inzwischen werden kaum noch Grundstücke ausgewiesen ¬ oder nur zu Höchstpreisen“, sagte BFW-Vizepräsident Frank Vierkötter.
Deutscher Immobilienmarkt

Luxuswohnungen
Wo der Preis keine Rolle mehr spielt
Immobilien
Die bescheidenen Vermieter
Nach Landgericht-Urteil
Immobilienwirtschaft hofft auf Aus für Mietpreisbremse
Wohnungsbau
Weniger Genehmigungen in den ersten sieben Monaten

„Die Konzeptvergabe spielt noch immer eine Nebenrolle ¬ und selbst hier ist der Preis ein ausschlaggebender Faktor.“ Diese Steigerungen könnten vom Investor nicht durch den Bau von Wohnungen mit einfachen Standards aufgefangen werden. Steigende Baulandpreise wirkten sich zwangsläufig auf den Gebäudestandard und den Miet- und Verkaufspreis der Wohnungen aus.

Auf der Wirtschaftsministerkonferenz in Hamburg stieß dagegen der Klimaschutzplan 2050 der Umweltministerin erwartungsgemäß auf breite Kritik. Das Handelsblatt hatte bereits über den Hauptkritikpunkt, der bisher bekannte Maßnahmenkatalog berge hohe Risiken für den Wirtschaftsstandort Deutschland, berichtet.
So teuer ist BerlinPlay
Mieten steigen drastisch
So teuer ist Berlin

Die Wirtschaftsminister der Länder baten das Ministerium erneut, den finalen Entwurf des Klimaschutzplanes vor der abschließenden Kabinettsbefassung mit den betroffenen Verbänden und den Ländern abzustimmen. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) deutete Änderungen an dem Plan an. Mit dem Entwurf stehe Hendricks jetzt im Konflikt mit vielen, sagte der SPD-Chef am Donnerstag beim Kongress des Bundesverbandes der Energiewirtschaft (BDEW). Es sei nun etwas Zeit nötig, um sich mit den Details zu beschäftigen und über das Für und Wider zu beraten.

Alle hätten den Plan aber gewollt, der Leitplanken für die deutschen Ziele für 2030 und 2050 im Lichte der Weltklimakonferenz von Paris errichten soll. „Ob das, was im Entwurf drin steht, verändert werden muss oder nicht, müssen wir in den nächsten Tagen und Wochen miteinander besprechen.“ Ursprünglich sollte der Klimaschutzplan vor der Sommerpause im Kabinett verabschiedet werden. Dieses Vorhaben kommt nun immer mehr in zeitliche Bedrängnis.

Seite 1:
Zu teuer, zu wenig, zu schädlichSeite

2:
„Es gibt gewaltigen Handlungsbedarf beim Wohnungsbau“Seite 3:
Das Dilemma der Bundesregierung

Quelle Handelsblatt

Silke Kersting
Handelsblatt / Korrespondentin

Wir machen ein Wohnprojekt gegen Wohnungsnot und brauchen Ihre Unterstützung!

Petition · Die Stadt Stuttgart soll eine todkranke Frau nicht auf die Straße werfen! · Change.org

Petition richtet sich an Aufsichtsratsvorsitzender der SWSG, 1. Bürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart Michael Föll und an 1 mehr Die Stadt Stuttgart soll eine todkranke Frau nicht auf die Straße werfen!

Karin Maack Deutschland 25.041 Unterstützer/innen auf Change.org Mein Mann betreut seit mehreren Jahren eine Familie in Stuttgart, und zwar: · Manuela T., eine 49-jährige todkranke Frau, · ihre 24-jährige Tochter Jasvina, die derzeit eine Ausbildung zur Altenpflegerin macht sowie deren fünfjährige Tochter, · ihr 26-jähriger Sohn Samuel, der zu 60 % geistig behindert ist (und der meinen Mann seit sieben Jahren als gesetzlich bestellten Betreuer hat). Manuela T. leidet unter anderem unter Multipler Sklerose, verschiedenen Krebserkrankungen und hat nach einer Operation einen künstlichen Darmausgang. Sie ist zu 100 % schwerbehindert und auf einen Rollstuhl angewiesen. Sie ist im Pflegegrad 5 eingestuft, wird täglich ärztlich versorgt, muss aber die Medikamente für Chemo- und Schmerztherapie teilweise selbst bezahlen, weil die Krankenkasse nur einen Teil der Kosten übernimmt. Ein Pflegedienst kommt zweimal am Tag zu ihr in die Wohnung. Jasvina wird ihre Ausbildung bei dem Pflegedienst, von dem auch ihre Mutter versorgt wird, in zwei Jahren abschließen. Da der praktische Ausbildungsteil im Stadtgebiet Stuttgart stattfindet, würde ein Umzug nach außerhalb ihre Ausbildung enorm erschweren. Ihr Kind hat in der Nähe der jetzigen Wohnung einen Kindergartenplatz. Wegen einer Räumungsklage der SWSG soll die Familie bis zum 31. Juli ihre Wohnung verlassen. Alle bisherigen Versuche, auf dem angespannten Stuttgarter Wohnungsmarkt eine für die Familie passende Wohnung zu finden (behindertengerecht, barrierefrei, bezahlbar), sind gescheitert. Die Stadt Stuttgart verfügt zwar über sogenannte „Notwohnungen“ – diese sind aber ebenfalls im Besitz der SWSG (Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft, ein kommunales Unternehmen, in deren Aufsichtsrat sich mit Michael Föll und Peter Pätzold zwei Stuttgarter Bürgermeister befinden). Alle rechtlichen Möglichkeiten sind ausgeschöpft. Die Stadt Stuttgart speist Manuela T. damit ab, nach einer Unterbringung suchen zu wollen. Aber bis jetzt sieht es danach aus, dass sie ab dem 1. August obdachlos sein wird – Angaben zu einer Unterbringung auf dem Stuttgarter Campingplatz sind vage (besonders was die Kostenübernahme angeht) oder beziehen sich auf eine Unterbringung in einer Flüchtlingsunterkunft (was beim Gesundheitszustand von Manuela T. völlig unmöglich ist). Wir möchten, dass der Sozialbürgermeister der Stadt Stuttgart Werner Wölfle und der 1. Bürgermeister der Stadt Stuttgart Michael Föll, der gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der SWSG ist, darauf hinwirken, dass die Familie in ihrer jetzigen Wohnung bleiben kann, bis die Stadt Stuttgart ihr eine andere Sozialwohnung zur Verfügung stellt. Diese Familie mag als das erscheinen, was man so leichthin als „sozial schwach“ bezeichnet. Darum ist es für sie auch so schwer, ein Wohnung zu finden. Aber ich kenne Frau Manuela T. als einen intelligenten, liebenswerten und sehr energischen Menschen, die es – auch mit Hilfe meines Mannes – unter den widrigsten Umständen geschafft hat, ihrem Sohn, ihrer Tochter und ihrer Enkelin ein normales Familienleben zu ermöglichen. Mit anzusehen, wie ihnen der Boden unter den Füßen weggezogen wird, ist schrecklich. Das möchte ich mit ihrer Hilfe versuchen zu verhindern. Diese Petition wird versendet an: Aufsichtsratsvorsitzender der SWSG, 1. Bürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart Michael Föll Bürgermeister der Stadt Stuttgart, Referat Soziales und gesellschaftliche Integration Werner Wölfle

Jetzt den Petitionsbrief lesen

https://www.change.org/p/die-stadt-stuttgart-soll-eine-todkranke-frau-nicht-auf-die-stra%C3%9Fe-werfen?utm_source=action_alert_sign&utm_medium=email&utm_campaign=775720&alert_id=ckcuReYvTf_z3qbXAcnjH9XjY%2B%2BiF44rUjUzn9Q26vzFf%2B%2Bxqv6gX0MJDNYuLuOcifHTAswyv%2Fu

OBDACHLOSE JUGENDLICHE IN BERLIN

OBDACHLOSE JUGENDLICHE IN BERLIN

Jung und unsichtbar

Immer mehr junge Erwachsene sind obdachlos. Viele schlagen sich in Berlin durch, wie Mario, Lucy und Pat.VON ANNA KÜCKING, NORA BELGHAUS

Ämter fühlen sich oft nicht zuständig: Obdachlose in Berlin Foto:  dpa

BERLIN taz | Pat schwingt sich vom Rad. Die Seiten seiner Pilotenmütze wackeln dabei. Er und sein Freund Mario, der ein bisschen schmächtiger ist und weniger laut, schnappen sich ihre bemalten „Schnorrbecher“. Lucy stellt sich an den Rand des Gehwegs. Sie führt das Feuerzeug zur Zigarette und zündet sie an. Sie ist neunzehn, Mario fast zwanzig. Pat ist im gleichen Alter. „Man muss witzig sein, wenn man was verdienen will“, sagt Pat. Fünf Euro haben sie sich für die nächste Stunde zum Ziel gesetzt. Das reicht für zwei Joints. An guten Tagen machen sie bis zu 50 Euro. „Kleingeldkontrolle!“, rufen sie den Passanten zu. Manche grinsen. Viele tun, als existierten die Jugendlichen nicht. Ab und zu wirft jemand etwas in den Becher rein.

„Wir sind Straßenkinder“, sagen die Jugendlichen ohne Umschweife. Dabei sehen sie kaum anders aus als gewöhnliche Teenager: Lucy trägt blonde Dreadlocks, die Kleidung bunt, das Oberteil fällt weit über ihre Jeans. Die Jungs tragen Hoodie und Sneakers, ein bisschen ranzig und abgewetzt.

Den ganzen Artikel der taz hier weiter Lesen.>

http://m.taz.de/Obdachlose-Jugendliche-in-Berlin/!5406568;m/

UNTERKUNFTSKOSTEN FÜR HARTZ IV-EMPFÄNGER Kommunen zahlen Millionen für Bedürftige. 22. Februar 2017

UNTERKUNFTSKOSTEN FÜR HARTZ IV-EMPFÄNGER
Kommunen zahlen Millionen für Bedürftige. 22. Februar 2017

Die Kommunen geben für die Wohnkosten bedürftiger Menschen trotz gestiegener Bundeszuschüsse weiterhin dreistellige Millionensummen aus. Im vergangenen Jahr mussten sie für die Kosten der Unterkunft von Hartz-IV-Empfängern 224,8 Millionen Euro aufbringen. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor, die gestern veröffentlicht wurde.

Den ganzen Artikel weiter Lesen>

Bericht Quelle www.svz.de

Foto dpa

Anzeige

Anzeige

Hilfe bei Wohnungslosigkeit Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Hilfe bei Wohnungslosigkeit

Die Versorgung mit Wohnraum ist ein elementares Grundbedürfnis. Es gilt daher, Obdachlosigkeit zu verhindern. Denn: Menschen, die über keinen Wohnraum verfügen, leben am Rande der Gesellschaft – ohne echte Chance auf ein menschenwürdiges Leben.

Zuständig für die Bekämpfung von Wohnungslosigkeit sind in NRW grundsätzlich die Kommunen und Kreise. Sie sind nach dem Ordnungsbehördengesetz verpflichtet, Menschen ohne Obdach unterzubringen. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen unterstützt seit vielen Jahren die Kommunen, aber auch die Träger der freien Wohlfahrtspflege und private Träger bei der Überwindung und der Bekämpfung von  Wohnungslosigkeit mit einem Aktionsprogramm gegen Wohnungslosigkeit.
Dieses zum 1. Januar 2016 strategisch neu ausgerichtete Aktionsprogramm „Hilfen in Wohnungsnotfällen“ ist ein Baustein der Landesinitiative „NRW hält zusammen …für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung“.
Zentrale Ziele des Programms sind:

  • Prävention drohender Wohnungslosigkeit,
  • Integration von Wohnungslosen in normale, dauerhafte Wohnverhältnisse (Wohnungsbeschaffung),
  • wohnbegleitende Hilfen  für ehemals von Wohnungslosigkeit bedrohte und betroffene Personen.

Diese Ziele werden mit folgenden Aktivitäten und Instrumenten umgesetzt:

  • Förderung beispielgebender Projekte und Projektberatung,
  • Integrierte Wohnungsnotfallberichterstattung,
  • Forschung,
  • Öffentlichkeitsarbeit und Informationsvermittlung.

Das Aktionsprogramm „Hilfen in Wohnungsnotfällen“ finden Sie hier.

Förderung beispielgebender Projekte/Projektberatung
Die Förderung von beispielgebenden Projekten konzentriert sich in erster Linie auf die Schwerpunkte

  • Prävention,
  • Wohnungsbeschaffung sowie
  • wohnbegleitende Hilfen.

Mit der Förderung von Modellprojekten aus dem Aktionsprogramm „Hilfen in Wohnungsnotfällen“ sollen Kommunen, Träger der freien Wohlfahrtspflege und private Träger dazu befähigt werden, die Wohnungsnotfallhilfe in eigener Verantwortung weiterzuentwickeln und sie zum integralen Bestandteil der kommunalen Wohnungs- und Sozialpolitik zu machen.
Ferner können auch experimentelle Ansätze gefördert werden, die zur Lösung eines relevanten Problems der Wohnungsnotfallhilfe beitragen sollen, und nicht von den drei obengenannten Schwerpunkten abgedeckt werden.
Daneben besteht  das Angebot zur Förderung von Beratungsprojekten, das sich an Kommunen, Träger der freien Wohlfahrtspflege und private Träger richtet, die bei Planung, Entwicklung und Umsetzung neuer Maßnahmen der Wohnungsnotfallhilfe Beratung in Anspruch nehmen möchten.
 
Die aktuellen beispielgebenden Projekte nach Förderschwerpunkten sortiert, finden Sie hier:

Eine Übersicht über alle Projekte seit 2009 finden Sie hier.

Publikationsarchiv (1996-2008) finden Sie hier.

Beratung, Kontakt und Downloads zum Antragswesen für Träger in NRW

Integrierte Wohnungsnotfallberichterstattung
Nordrhein-Westfalen hat im Jahre 2011 als erstes Land eine Wohnungslosenstatistik vorgelegt, die umfassend und flächendeckend Aussagen über Umfang und Struktur der Wohnungslosigkeit ermöglicht. Die  Statistik knüpft an die bis 2009 erhobene Obdachlosenstatistik an. Nunmehr werden neben den kommunal und ordnungsrechtlich untergebrachten wohnungslosen Personen auch Personen erfasst, die bei den freien Trägern der Wohnungslosenhilfe untergebracht sind, oder zumindest den Fachberatungsstellen als wohnungslos bekannt sind.
Die aktuelle Integrierte Wohnungsnotfallberichterstattung 2015 finden Sie hier.

Quelle © Land NRW Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

20.000 Menschen ohne Wohnung: Berlin wird Hauptstadt der Obdachlosen – n-tv.de

Die Zahl der Menschen ohne Wohnung erreicht in der Millionenmetropole Rekorde. Das Problem ist inzwischen überall sichtbar. Dahinter stecken dramatisch steigende Mieten, Wohnungsmangel und Einwanderung.

Als Flüchtlinge in einem Berliner U-Bahnhof versuchten, einen obdachlosen Polen anzuzünden, war die Aufregung groß. Doch das Hauptaugenmerk richtete sich vor allem auf die Fieslinge: mutmaßlich sechs Syrer und ein Libanese. Das Thema Obdachlosigkeit stand meist im Hintergrund. Nun aber, wo Eiseskälte herrscht, rückt es in den Fokus einer sehr breiten Öffentlichkeit – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Unübersehbar sind die Heerscharen der Wohnungslosen in abgewetzten Klamotten, die jeden möglichen und unmöglichen Unterschlupf nutzen, um zu kampieren. Sie liegen Tag und Nacht in Zelten oder nur in Schlafsäcken unter Brücken und anderen Unterführungen, an touristischen Hotspots, in S- und U-Bahnhöfen, vor Supermärkten, in Parks und selbst in den Spreebögen am Kanzleramt. Es entstehen regelrechte Zeltlager mitten in der Stadt.

Den ganzen Bericht hier weiter Lesen…

<

p style=”box-sizing: border-box; line-height: 1.5; margin: 1em 0px;”>

http://mobil.n-tv.de/panorama/Berlin-wird-Hauptstadt-der-Obdachlosen-article19626697.html?utm_source=dlvr.it&utm_medium=facebook&utm_campaign=n-tv+der+nachrichtensender

Wohnungsnot Airbnb-Vermieter klagt erfolgreich gegen München

N24 Donnerstag, 15.12.2016
Wohnungsnot Airbnb-Vermieter klagt erfolgreich gegen München

Neu ausgebaute Dachgeschosse fallen in München nicht unter die Regeln gegen Vermieter wie Airbnb. Die Stadt ist alarmiert.(Foto: dpa)

Wohnungen in München dürfen nur unter Auflagen an Touristen vermietet werden. Doch das Gesetz hat Lücken. Ein Unternehmer klagte – im Fall seiner Dachgeschosswohnung mit Erfolg.

Portale für Ferienwohnungen boomen. Großstädte wie Berlin, Hamburg und New York versuchen wegen des angespannten Wohnungsmarkts, diese Vermietungen einzuschränken. Auch München hat dafür Regeln – verhältnismäßig strenge sogar. Doch wie ein Prozess zeigt: Es gibt Schlupflöcher für Vermieter. Ein Unternehmer hat erfolgreich gegen das Zweckentfermdungsverbot geklagt. Die Stadt ist alarmiert.

Der Münchner wollte zwei Wohnungen im selben Haus an Touristen vermieten, ein ausgebautes Dachgeschoss, für 100 Euro pro Tag, und eine Wohnung im vierten Stock. Die Stadt, die solchen Vermietungen zustimmen muss, lehnte für das Dachgeschoss ab. Für die zweite Wohnung genehmigte das Sozialreferat die Vermietung nur unter Auflagen.

Stadt befürchtet Ausbau weiterer Dachgeschosse

Gegen das Verbot für die Dachgeschosswohnung hat der Unternehmer geklagt und vor dem Münchner Verwaltungsgericht Recht bekommen. Die Begründung des Gerichts: Das Gesetz gilt nicht für Dachböden, die ursprünglich keine Wohnungen waren und erst nach 1990 ausgebaut wurden.

Das ist eine Ausnahme und ein Einzelfall – die Stadt fürchtet aber schon jetzt, dass das Urteil Signalwirkung hat und viele ähnliche Fälle auf sie zukommen werden. Bereits im Sommer hatte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) bei der Staatsregierung vorgesprochen und gebeten, diese Ausnahme aus dem Gesetz zu streichen. Die Befürchtung ist groß, dass jetzt viele Eigentümer ihre Dachgeschosse ausbauen und so die Wohnungsbörsen weiter anfeuern.

Wer in München illegal vermietet, dem drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. Über 200 Vermieter sind 2015 mit illegalen Vermietungen aufgefallen. Trotzdem werden noch immer mehrere tausend Wohnungen in München angeboten. Die Stadt kann nur vermuten, dass viele davon nicht den Regeln entsprechen.

Möchten Sie diesen Artikel kommentieren? Dann nutzen Sie die Kommentarfunktion auf unserer neuen Seite

Quelle: fot, N24 © 2016 N24

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wirtschaft/d/9570542/airbnb-vermieter-klagt-erfolgreich-gegen-muenchen.html

Mit Sponsoring die Marke stärken und Kunden gewinnen

Mit Sponsoring die Marke stärken und Kunden gewinnen

Mit Sponsoring können Sie Ihre Marke nachhaltig stärken. Dabei stehen Ihnen neben dem Sponsoring von Sportveranstaltungen oder Vereinen auch noch andere Formen wie beispielsweise das Kultursponsoring zur Verfügung. Demnach ist Sponsoring auch für Gründer ein geeignetes Werkzeug zur Markenbildung.

Welches die richtige Sponsoring-Form für Ihr Unternehmen ist und wie Sie eine erfolgreiche Sponsoring-Strategie entwickeln, erfahren Sie in diesem Artikel.

Den ganzen Artikel bitte hier weiter Lesen….

*Quelle Für-Gründer.de GmbH